Max bei den 24H von Dubai

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Erneutes Podium in Dubai

Sprintrennen bis zur Zielflagge

Vom 13.–15.01.2017 fand mit den HANKOOK 24H Dubai das erste internationale Kräftemessen im Motorsportjahr 2017 statt. Mit einem überzeugenden Ergebnis endete für Max Edelhoff das 24h-Rennen in Dubai, der zusammen mit seinen Car Collection-Teamkollegen den Audi R8 LMS im Feld der 92 Starter auf den dritten Klassenrang und auf den 10. Platz im Gesamtklassement lenkte.

Fotos: Boost Racing

Dubai bildete im Vorjahr den Auftakt für mein bislang erfolgreichstes Motorsportjahr. Daher ist meine Freude umso größer, wieder mit meinem Team auf dem Podium stehen zu dürfen.“

Max Edelhoff

Edelhoff, der an Weihnachten seinen 21. Geburtstag feierte, teilte sich das Cockpit wie gewohnt mit seinem Vater Gustav Edelhoff (Hemer), Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle). Das Team entschied sich in dem mit Werksteams und Werksfahren gespickten Feld für eine Strategie mit größerem Tankinhalt und einer Beschränkung der Rundenzeit. Mit den längeren Stints von bis zu zwei Stunden erhoffte sich das Team über die 24 Stunden einen Vorteil in dem international besetzten Teilnehmerfeld. Aufgrund dieser Strategie ging es zunächst vom nur 40. Startplatz in das Rennen. Runde für Runde konnten die Fahrer Plätze gut machen und sich auf der vollen Piste – statistisch befand sich alle 59 Meter ein Fahrzeug auf der Strecke – gut behaupten.

Spannender Kampf um die Podestplätze 

Fotos: Boost Racing

Im weiteren Verlauf des Rennens holte das Team immer weiter auf. So wurden, je nach Boxenstoppfenster, die Plätze 2 - 4 in der Klasse A6-AM neu gemischt. Zwischen der 17. und 19. Rennstunde konnte man sogar die zweite Position erreichen und einen Vorsprung von zwei Runden herausfahren. Nachdem ein Mitbewerber auf das rechte Hinterrad des Audi R8 LMS gefahren war, musste Elmar Grimm die Box ansteuern. Da sich die Berührung in Kurve 1 ereignete, verlor die Mannschaft bereits 1,5 Minuten durch den langsamen Weg zurück an die Box. In Windeseile wurde die defekte Spurstange getauscht und man verlor nur weitere 4 Minuten in der Reparaturpause. Auf Platz 4 in der Klasse A6-AM setzte Ingo Vogler die Fahrt fort.

Sprintrennen bis zur Zielflagge 

Das Quintett gab nicht auf. Man wollte zurück in den Kampf um das Podium. Mit schnellen Rundenzeiten und clever platzierten Boxenstopps schaffte man es, sich wieder in die Vergabe der Podestplätze einzumischen. Bis in die letzte Rennstunde hinein wechselten der Renault RS01 FGT3, der französischen Equipe von GP Extreme, der SLS AMG GT3 von Gravity Racing International sowie der Kirchhoff-Audi R8 LMS die Positionen.

Fotos: Boost Racing

Dann löste ein Unfall eine Code-60-Phase aus. Es wurden Reifenstapel an der Rennstrecke repariert, die Fahrzeuge mussten die Unfallstelle umfahren und somit die Strecke verlassen. Bei der Wiederaufnahme des Rennens lagen alle drei Fahrzeuge in der gleichen Runde. Max Edelhoff, zu dem Zeitpunkt auf Platz 4 hatte die bessere Ausgangslage und holte Runde für Runde mehrere Sekunden auf. Beide Kontrahenten sollten noch einen Boxenstopp absolvieren müssen. 

Freud und Leid liegen eng zusammen 

Einige Runden später meldete Max Edelhoff per Funk einen schleichenden Plattfuß. Somit musste ein unplanmäßiger Boxenstopp eingelegt werden, um den defekten Reifen zu wechseln. Max versuchte zwar noch aufzuholen und weitere Plätze gut zu machen, aber am Ende war die verbleibende Zeit bis zur Zielflagge zu kurz. Somit überquerte Max Edelhoff nach 24 Stunden die Ziellinie auf dem 3. Platz in der Klasse A6-AM und dem 10. Platz in der Gesamtwertung.

Fotos: Boost Racing

Unser Audi lief vom ersten Meter an problemlos. Während der Trainingssitzungen stand für uns ganz klar im Vordergrund, ein Renn-Set-Up zu entwickeln und uns durch fehlerfreie Stints, perfekte Boxenstopps und die richtige Strategie nach vorne zu fahren. Das Ergebnis zeigt, dass diese Strategie genau richtig war. Dubai gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Es gibt enge und schnelle Kurven, alles ist sehr rhythmisch. Die vielen Teilnehmer waren aber eine echte Herausforderung. Man musste unglaublich aufpassen. Aber es machte auch irrsinnig viel Spaß. Mein erster Stint war nach Einbruch der Dunkelheit, der zweite mitten in der Nacht. Und am Ende durfte ich den Schlussstint übernehmen und unseren Audi ins Ziel fahren. Es war wieder ein Wochenende voller Höhepunkte.“

Max Edelhoff

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