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Großartige Leistung von Max Edelhoff

In Schlussphase Klassensieg und zweiten Gesamtrang gesichert

Besser hätte Max Edelhoff aus Hemer nicht in die Saison 2018 starten können: Beim 12h-Rennen im spanischen Navarra, dem dritten Lauf zur Internationalen 24h-Series, lenkte der 22-Jährige zusammen mit Gustav Edelhoff (Hemer) und Elmar Grimm (Münster) den Audi R8 LMS des PoLe Racing Teams zum Klassensieg und auf den zweiten Gesamtrang. Max Edelhoff war hierbei in der extrem spannenden Schlussphase der Matchwinner.

Ich bin rundum zufrieden, besser hätten wir nicht abschneiden können“, sagte Edelhoff nach dem Rennen. „Fahrer, Auto und Boxencrew haben alles richtig gemacht. Ich bin stolz, ein Teil dieses Gesamtpaketes gewesen zu sein, denn eigentlich war ich ja nicht als Fahrer vorgesehen. Mein Studium genießt dieses Jahr Priorität. Aber bei PoLe fiel kurzfristig ein Fahrer aus und ich bin natürlich gerne eingesprungen.“

Max Edelhoff

Samstags standen zunächst drei Stunden auf dem Programm, sonntags dann die restlichen neun.

Dank einer 1.41,340 Minuten von Max Edelhoff im Qualifying, nahm der blau-weiße Audi das Rennen vom neunten Startplatz aus in Angriff. Der amtierende Rookie-Champion nahm auch als Erster am Volant des rund 520 PS starken Boliden Platz und übergab nach rund zwei Stunden planmäßig an zweiter Stelle liegend an Elmar Grimm. Dank einer fahrerischen und taktischen Meisterleistung wurde der 61-Jährige als Gesamtführender abgewinkt!

Mein Stint war sehr gut“, sagte Edelhoff. „Lediglich ein Mercedes GT3 hielt mich für mehrere Runden auf und ich musste diesen dann relativ hart ausbremsen. Ich habe es anschließend genossen, auf Robert Lukas im Porsche GT3 kontinuierlich Boden gut zu machen und ihn schließlich auch zu überholen.“

 

Elmar Grimm war der Startfahrer beim Re-Start am Sonntagmorgen. Schnell war klar, dass im Kampf um den Gesamtsieg der Scuderia Praha-Ferrari 488 GT3 aus der Klasse A6-PRO inklusive Profi-Fahrern nicht zu schlagen sein wird. Doch dahinter wurde es spannend: Nicht nur um die verbleibenden Podiums-Plätze, auch um den Sieg in der Klasse A6-AM für Gentlemen-Driver.

In der Reihenfolge Elmar Grimm, Gustav Edelhoff und Max Edelhoff spulte der PoLe-Audi schnell, präzise und fehlerfrei seine Stints ab. Das Trio lag immer unter den ersten Fünf. Bei einer Code-60-Phase nach der Rennhälfte hatten die Sauerländer etwas Pech und büßten etwas Boden auf den PROsport-Mercedes GT3 ein.

Rund 90 Minuten vor Schluss setzte plötzlich Regen ein. Max Edelhoff wechselte umgehend auf profillierte Pneus. Der ehemalige Formel-Pilot brillierte fortan auf dem nassen Untergrund und drehte eine schnelle Runde nach der anderen. 20 Minuten später entschied sich der 22-Jährige auf abtrocknender Piste als Erster für den Wechsel auf Slicks. Von skeptischen Blicken der Wettbewerber begleitet, lieferte die Boxencrew von Car Collection einen pfeilschnellen Räderwechsel ab.

Max Mut zahlte sich aus. Er holte konstant auf den vor ihm fahrenden PROsport-Mercedes von Joe Foster auf. Der Amerikaner holte sich wenig später natürlich auch Slicks ab, doch dem Tempo von Max Edelhoff war Foster nicht gewachsen. Rund eine Viertelstunde vor dem Ende bremste Edelhoff den Mercedes aus – und übernahm Rang zwei. Im Ziel betrug der Abstand 1,615 Sekunden, später erhielt der Mercedes noch eine 20 Sekunden-Strafe. Der PoLe-Audi drehte insgesamt 384 Runden, welches einer Distanz von 1.510,272 Kilometern entspricht.

 

Das hat so einen Spaß gemacht. Total irre, ich kann es noch gar nicht glauben“, freute sich der 22-Jährige im Ziel, während sich die PoLe-Mannschaft in den Armen lag. „Meine Tankanzeige wurde immer weniger. Doch meine Boxencrew war überzeugt, dass es reicht. Ich solle spritsparend fahren. Ich habe den Jungs vertraut, dass wir es hinbekommen. Und es hat gereicht. Drei Liter waren final noch im Tank. Wahnsinn, was für ein Rennen.“

 

Vom 24. bis 26. Mai steht das 12h-Rennen im italienischen Imola auf dem Programm.

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